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Rotwein / boo_licious

Seit je her streitet man sich um den Genuss von Rotwein. Ist er nun wirklich gesund oder ist er einfach genauso schädlich wie jeder andere Alkohol auch? In Mittelmeerländern wird der Rotwein regelmäßig zum Essen getrunken, und das ist auch sehr wichtig! Denn die Küche rund ums Mittelmehr ist sehr reich an Ballaststoffen und Ölen. Auch das viele Gemüse und die frischen Früchte sind ein fester Bestandteil dieser Küche, Rotwein kann hier Wunder bewirken.

Man vermutete schon lange dass Rotwein eine gesundheitsfördernde Wirkung hat. Bewiesen haben das zwei Franzosen in den 90er Jahren. Denn sie fanden heraus dass Rotwein vor allem sehr gut gegen Arteriosklerose wirkt wirkt. Doch der wein kann noch viel mehr. Zum Beispiel enthält er Phenole, die einiges an Inhalt im Wein ausmachen. Die guten Eigenschaften dieser Stoffe kommen direkt aus den Schalen und Kernen der Traube. Diese Phenole sind Pflanzenstoffe die zu der Gruppe von Kohlenhydraten, Fetten und Aminosäuren gezählt werden.

Man kann den Franzosen also vieles nachsagen, aber nicht dass sie ungesund leben. Denn schon lange fragt man sich warum das Herzinfarktrisiko in diesem Land nur halb so hoch ist wie bei uns in Deutschland, und das obwohl sich viele fettig ernähren, dabei noch viel rauchen und auch noch Alkohol trinken. Das Herz wird dank des Verzehrs von Rotwein zum Essen fit gehalten. Trotzdem ist natürlich auch die Menge entscheidend, hier ist mäßiger Genuss angesagt.

Rotwein stärkt also unseren Stoffwechsel, ist gut für die Gefäße und macht die Nahrung auch noch leichter für uns verdaulich. Weißwein enthält im Gegensatz zum Rotwein nur halb so viele Phenole, ganz einfach weil er anders als Rotwein hergestellt wird und so nicht die richtige Grundlage mitbringt.

Root Beer, Quelle: babe_kl_flickr

Wie man Deutsche von Amerikanern unterscheidet? Ganz einfach, man verabreiche ihnen Root Beer! Das sagt zumindest ein Autor, der diese Methode entwickelt hat.

Root Beer ist nicht etwa Bier, sondern ein süßer softdrink wie Cola. Früher aus der Sassafras-Wurzel hergestellt, wird das alkoholfreie, kohlensäurehaltige Getränk, mittlerweile mit Ersatzstoffen versehen, weil krebserregende Inhalte entdeckt wurde.

Die Zahl der Deutschen, die dieses Getränk mögen ist gleich etwa null. Während Amerikaner Root Beer nun einfach lieben oder auch nicht, kann man sich von einem Deutschen schon einmal wilde Beleidigungen und Vorwürfe, ihn vergiften zu wollen, an den Kopf werfen lassen und sich wilder Szenen mit Rennen, Springen, Schreien, Spucken und Haare Raufen erfreuen, gekrönt vom hastigen Ausspülen des Mundes- zur Not auch ruhig mit Fußbodenreiniger.

Obwohl wir in Deutschland ohne mit der Wimper zu zucken, Waldmeister und süßes Popcorn in uns hineinschütten, scheint der sonst eher wenig exquisite Geschmack hier Rot zu sehen. Erklärt wird die erschütternde Reaktion mit der Theorie, dass früher deutsche Zahnärzte bestimmte Substanzen benutzten, die einen ähnlichen Geschmack aufweisen. Die Abneigung ist also nicht bloße Ablehnung alles fremden, sondern scheint auf ein schweres Kindheitstrauma des Deutschen zurückzugehen.

Kaum einer kennt hierzulande das Root Beer, es sei denn, man erkannte seine Rolle bei Star Trek: Deep Space 9 zwischen Debatten im Quarks oder als „Sarsaparilla“ in The Big Lebowski. Ein paar amerikanische Spezialitätenläden führen das Getränk zu hohen Preisen, sonst ist es kaum zu finden.

Dafür weiß man auch mittlerweile um die Qualitäten des Dr. Pepper, die in Deutschland von Appolinaris- Schweppes vertrieben wird, jedoch nur an Tankstellen oder sonstigen mysteriösen Orten verkauft.

Der amerikanische Autor der Test-Methode hofft auf den Aufstieg des Root Beers. Er fände es durchaus schön, sich im Restaurant ganz selbstverständlich Root Beer oder Dr. Pepper zu bestellen oder sich an den einfach den Unterhaltungsqualitäten eines Deutschen zu erfreuen, der sein erstes Root Beer zu sich nimmt.