Archiv für die Kategorie „Tipps aus der Küche“

Bananenshake, Quelle: olgucz_flickr
An heißen Sommertagen mögen viele gar nicht ans Essen denken. Doch belebende Genüsse können die Sommerhitze schmackhaft machen.
Es wird sich nach fruchtigem Essen und Trinken verzehrt, am besten auf einem kleinen gedeckten Tisch, der auf dem Balkon steht. Dass kann ein frischer Salat mit dem Obst der Saison sein, ein Smoothie oder die gute alte Kaltschale aus heimischem Obst. Das bietet Abwechslung und erfrischt. Mit einem Schuss von Spirituosen kann dem Ganzen noch die prickelnde Sommernote verliehen werden.
Mit einer süßen Banane lässt sich zum Beispiel nicht nur der altbekannte Bananenshake zubereiten, doch ist der in den meisten Haushalten noch der Klassiker im Sommer. Zwei Bananen in zwei Gläser gegeben und mit 400 Milliliter Milch und Zucker nach Augenmaß versehen, wird das Ganze gemixt. Wer nicht nur Milch verwenden möchte, kann einen Teil davon mit Joghurt oder Vanilleeis zubereiten. Dann kann das Rezept noch mit 2 bis 4 Zentilitern Likör, am passendsten natürlich Bananenlikör, versehen werden. Die exotische Variante wäre ein Kokoslikör, und auch Kaffeecreme- oder Mandellikör können einen leckeren Kontrast dazu bilden.
Nicht ganz klassisch, aber dafür derzeit voll im Trend sind Smoothies in allen möglichen Ausführungen mit vollem Aroma und trinkfertig zubereitet. Dazu bieten sich Fruchtliköre an, die mit passender Dekoration aus dem Smoothie nicht nur eine gern gesehene Erfrischung, sondern einen gern angeschauten Trenddrink für die Sommertage macht.
Je nachdem, welche Früchte ausgewählt wurden, können zum Geschmack passende oder einen Kontrast bildende Liköre dazugenommen werden. Wenn es auch etwas ungewöhnlich klingt, bieten sich Erdbeeren sehr gut zusammen mit einem Waldmeisterlikör an. Weißer Rum passt besser zu exotischen Früchten. Doch vor allem heißt es, die eigene Kreativität spielen zu lassen. Jeder kann auswählen, welche Früchtchen und Liköre für seinen ganz eigenen Sommergeschmack stehen. Für laue, lange Sommernächte lassen sich mit den Früchten dann auch die richtigen Cocktails anmischen.
Guten Appetit und Prost!

Brot / ??ø???_B?????
Über 300 Sorten Brot gibt es bei uns in Deutschland zu kaufen. Das ist Weltrekord und zeigt auch, dass wir Deutschen gerne Brot essen. 94 Prozent aller Deutschen essen täglich welches davon.
Aber welches Brot ist am gesündesten?
Weißbrot und die meisten hellen Brötchen enthalten rund zwei Drittel weniger Mineralstoffe, Ballaststoffe und Vitamine. Denn die gesunde Randschicht der Keimlinge wird für die Produktion größtenteils entfernt. Es gilt aber, wer sich gesund ernährt, kann auch Weißbrot in Maßen genießen.
Vollkornbrot dagegen besteht zu mindestens 90 % aus Vollkornmehl-oder Schrot. Dabei sind im Brot die Keimlinge,Randschichten und Mehlkörper enthalten. Diese enthalten Magnesium,Eisen,Kalium,Zink,Vitamin-B und Ballaststoffe. Diese Bestandteile sind unverdaulich und reduzieren z.B. das Risiko von Darmkrebs und fördern die Verdauung.
Die Ballaststoffe machen länger satt und der Blutzuckerspiegel steigt durch sie nicht so schnell an.
Im Mehlkörper ist viel Eiweiß für den Stoffwechsel enthalten und zudem noch Stärke, die als Energielieferant für unseren Körper dient.
Aufpassen sollten dir bei Körnerbroten, denn sie sehen vermeintlich gesund aus, da sie oftmals dunkel sind mit Sonnenblumenkernen oder Leinsamen bestreut sind. Allerdings bestehen die meisten von ihnen im Gegensatz zu Vollkornbroten überwiegend aus Weißmehl. Das dunkle und somit gesund aussehende Aussehen erhalten die meisten Brote durch den Zusatz von Malz.
Als Fazit kann man sagen, dass ein Mischkonsum von Weizen-und Vollkornbrot völlig in Ordnung ist. Vollkornbrot allerdings nicht nur durch Körner-oder Weißbrot ersetzt werden kann.

Gemüse / Martin Cathrae
Gesundes Gemüse, wenn möglich knackig und schön farbintensiv – wer will das nicht? Doch beim Kochen werden die Erbsen eher grau als grün, die Möhren verlieren ihre Konsistenz und werden schlabbrig und der Blumenkohl knackt nicht mehr so schön beim draufbeißen. Doch der Verzehr von rohem Gemüse ist zu einer Mahlzeit unüblich und von vielen auch extrem schwer verdaulich. Was kann man also tun, um doch noch in den Genuss der leckeren Vitaminbomben zu kommen?
Der Geheimtipp lautet: Blanchieren. Der Begriff stammt aus dem französischen, wobei „blanchir“ „etwas weiß machen“ bedeutet. Zurückzuführen ist es auf die Zubereitung von Fleisch, welches beim blanchieren eine weißliche Farbe annimmt.
Doch vor allem Gemüse wird hierzulande blanchiert. Das geht ganz einfach: Man setzt leicht gesalzenes Wasser auf und wartet, bis es zu kochen beginnt. Wenn es sprudelt, so wird das Gemüse hineingegeben und je nach Gemüseart für eine gewisse Zeit blanchiert. Robustere Gemüsesorten wie zum Beispiel Kohlgemüse (Blumenkohl, Weißkohl, Rotkohl…) sollte etwas länger im heißen Wasser verweilen. Fünf bis acht Minuten sind hierbei angemessen. Etwas feineres Gemüse benötigt lediglich 3-5 Minuten im heißen Topf.
Ist die Zeit herum, sollte man die Gemüsestücken mit einer Schaumkelle aus dem Topf nehmen und unter eiskaltem Wasser abschrecken. Damit unterbricht man den Garvorgang und das Gemüse wird nicht weitergekocht. Blanchiertes Gemüse behält seine schöne, ansprechende Farbe und sieht somit schon einmal extrem appetitlich aus: ein großer Pluspunkt. Zudem werden eventuell vorhandene Keime abgetötet, sodass das Gemüse auch nach dem Blanchieren eingefroren werde kann und zu einem späteren Zeitpunkt kochfertig ist.
Auch Menschen mit Magenproblemen können Aufatmen: durch’s Blanchieren werden einige Gemüsesorten magenfreundlicher, da Blähstoffe ausgekocht werden. Die Vitamine bleiben jedoch bei einer kurzen Kochzeit fast vollständig erhalten.
Wie der Ursprung des Wortes schon sagt: auch Fleisch kann man gelegentlich blanchieren. Hier sollte man jedoch nur extrem magere und frische Sorten verwenden, da ansonsten der gute Geschmack nicht gewährleistet ist.