Light Produkte können starke Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Denn bei Light Produkten handelt es sich oft um Imitate, deren Produktion nur mit Hilfe zahlreicher Zusatzstoffe möglich ist. Für die Herstellung werden meistens auch chemische Hilfsstoffe wie Emulgatoren, Stabilisatoren, Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe, nicht zu vergessen die Geschmacksverstärker. Bei einer regelmäßiger Einnahme kann es beispielsweise zur Verstärkung von allergischen Erkrankungen führen.

Nur um einige Beispiele zu nennen:

Alkoholfreies Bier ist ebenfalls ein Imitat für Bier. Dessen Hefe wird im Vornherein gentechnisch manipuliert. Statt Alkohol bildet sich Glycerin, um den Geschmack harmonisieren zu können. Abgesehen davon kommen mehrere Zusatzstoffe hinzu.

Fertigangebotene Milkshakes bestehen aus Milchersatz, der aus Abfällen und Milchrückständen gewonnen wird. Dabei werden flüssige Nachprodukte mit Schlachtabfällen, Lederabfällen, Kartoffelschälabfällen oder künstlich gezüchteten Einzeller vermengt und mit Säuren gerührt.

Der Holländische Kunstkäse Trenta wird ausschließlich aus Pflanzenfett und Zusatzstoffen hergestellt. Besonders bei Fertiggerichten wie PIzza wird er oft benutzt.

Bei allen Milchimitaten handelt es sich um Produkte, die anstelle des natürlichen Milchfetts oder des Milcheiweiß´ milchfremde Zusätze verwenden. Die Konsumenten merken davon meistens nichts. Denn die Unterscheidung ist inzwischen nahezu unmöglich. 1869 wurde erstmals Butter imitiert. Damals bestand die Margarine aus Rindertalg, Milch, Wasser, zerkleinertem Kuheuter und Natron. Heute bestehen die Streichfett-Imitate aus billigem und minderwertigem Fett bzw. sogar zur Hälfte aus Wasser. Die Herstellung ist also viel billiger. Verkauft werden die Artikel jedoch fast umsonst.

Mit Imitaten werden gewöhnliche Nahrungsmittel wie Butter, Milch und Milchprodukte sowie Fleisch usw. mit Hilfe von Lebensmitteltechnologie, auch als Food Design bezeichnet, nachgeahmt. Auf Grund der EU Regelungen sowie der aktuellen Gesundheitswelle sind nun lockere Qualitätsstandard Gang und Gebe. Das Reinheitsgebot ist diesem schon seit Jahren unterlegen.

Genau wie die guten Umgangsformen zählen auch Tischmanieren heute noch zum guten Ton und können auch im Job wichtig werden. Damit sie optimal auf das nächste Geschäftsessen vorbereitet sind, hier ein paar Tischsitten:

Die richtige Sitzhaltung

Sie sollten unbedingt gerade sitzen, ihrem Gegenüber aufmerksam zuhören und auf keinen Fall die Ellenbogen auf den Tisch stützen bzw. sich auf dem Tisch lümmeln.

Die Brötchenregel

In vielen Restaurants werden vor dem Essen Brötchen mit Butter,Quark oder ähnlichem serviert. Diese können sie gerne essen. Dabei sollten sie allerdings darauf achten, dass immer nur ein kleines Stück vom Brötchen abgebrochen und beschmiert wird. Außerdem sollte das kleine Messer, welches dafür vorgesehen ist, benutzt werden.

Trinken während des Essens

Beim Essen sollte drauf geachtet werden, dass sie sich vor dem trinken den Mund mit der Serviette abtupfen. Außerdem sollte auch nur der Wein getrunken werden, der zu diesem Gericht serviert wurde.

Die Serviette

Beim servieren des ersten Ganges sollte sie zu einem Drittel zusammen gefaltet und auf den Schoß gelegt werden. Dabei zeigt der Knick zu ihnen. Nach dem Essen wird die Serviette zusammengefaltet und neben den Teller gelegt.

Während des Essens Aufstehen

Auch heute noch gehört es zu den Tischsitten, dass die Männer aufstehen, wenn sich ein Bekannter dem Tisch nähert. Im Gegensatz zu früher, können nun allerdings auch die Frauen aufstehen, was im geschäftlichen Bereich sogar erwünscht ist.

Linkshänder

Als Linkshänder ist es nicht unhöflich das Besteck vor dem Essen auf die linke Seite zu legen. Sollten sie allerdings Gastgeber sein und wissen,dass ihr Gast Linkshänder ist, dann gebietet es die Höflichkeit das Besteck bereits vorher, beim Eindecken des Tisches auf die linke Seite zu legen.

Bananenshake, Quelle: olgucz_flickr

An heißen Sommertagen mögen viele gar nicht ans Essen denken. Doch belebende Genüsse können die Sommerhitze schmackhaft machen.

Es wird sich nach fruchtigem Essen und Trinken verzehrt, am besten auf einem kleinen gedeckten Tisch, der auf dem Balkon steht. Dass kann ein frischer Salat mit dem Obst der Saison sein, ein Smoothie oder die gute alte Kaltschale aus heimischem Obst. Das bietet Abwechslung und erfrischt. Mit einem Schuss von Spirituosen kann dem Ganzen noch die prickelnde Sommernote verliehen werden.

Mit einer süßen Banane lässt sich zum Beispiel nicht nur der altbekannte Bananenshake zubereiten, doch ist der in den meisten Haushalten noch der Klassiker im Sommer. Zwei Bananen in zwei Gläser gegeben und mit 400 Milliliter Milch und Zucker nach Augenmaß versehen, wird das Ganze gemixt. Wer nicht nur Milch verwenden möchte, kann einen Teil davon mit Joghurt oder Vanilleeis zubereiten. Dann kann das Rezept noch mit 2 bis 4 Zentilitern Likör, am passendsten natürlich Bananenlikör, versehen werden. Die exotische Variante wäre ein Kokoslikör, und auch Kaffeecreme- oder Mandellikör können einen leckeren Kontrast dazu bilden.

Nicht ganz klassisch, aber dafür derzeit voll im Trend sind Smoothies in allen möglichen Ausführungen mit vollem Aroma und trinkfertig zubereitet. Dazu bieten sich Fruchtliköre an, die mit passender Dekoration aus dem Smoothie nicht nur eine gern gesehene Erfrischung, sondern einen gern angeschauten Trenddrink für die Sommertage macht.

Je nachdem, welche Früchte ausgewählt wurden, können zum Geschmack passende oder einen Kontrast bildende Liköre dazugenommen werden. Wenn es auch etwas ungewöhnlich klingt, bieten sich Erdbeeren sehr gut zusammen mit einem Waldmeisterlikör an. Weißer Rum passt besser zu exotischen Früchten. Doch vor allem heißt es, die eigene Kreativität spielen zu lassen. Jeder kann auswählen, welche Früchtchen und Liköre für seinen ganz eigenen Sommergeschmack stehen. Für laue, lange Sommernächte lassen sich mit den Früchten dann auch die richtigen Cocktails anmischen.

Guten Appetit und Prost!

Brot / ??ø???_B?????

Über 300 Sorten Brot gibt es bei uns in Deutschland zu kaufen. Das ist Weltrekord und zeigt auch, dass wir Deutschen gerne Brot essen. 94 Prozent aller Deutschen essen täglich welches davon.

Aber welches Brot ist am gesündesten?

Weißbrot und die meisten hellen Brötchen enthalten rund zwei Drittel weniger Mineralstoffe, Ballaststoffe und Vitamine. Denn die gesunde Randschicht der Keimlinge wird für die Produktion größtenteils entfernt. Es gilt aber, wer sich gesund ernährt, kann auch Weißbrot in Maßen genießen.

Vollkornbrot dagegen besteht zu mindestens 90 % aus Vollkornmehl-oder Schrot. Dabei sind im Brot die Keimlinge,Randschichten und Mehlkörper enthalten. Diese enthalten Magnesium,Eisen,Kalium,Zink,Vitamin-B und Ballaststoffe. Diese Bestandteile sind unverdaulich und reduzieren z.B. das Risiko von Darmkrebs und fördern die Verdauung.

Die Ballaststoffe machen länger satt und der Blutzuckerspiegel steigt durch sie nicht so schnell an.

Im Mehlkörper ist viel Eiweiß für den Stoffwechsel enthalten und zudem noch Stärke, die als Energielieferant für unseren Körper dient.

Aufpassen sollten dir bei Körnerbroten, denn sie sehen vermeintlich gesund aus, da sie oftmals dunkel sind mit Sonnenblumenkernen oder Leinsamen bestreut sind. Allerdings bestehen die meisten von ihnen im Gegensatz zu Vollkornbroten überwiegend aus Weißmehl. Das dunkle und somit gesund aussehende Aussehen erhalten die meisten Brote durch den Zusatz von Malz.

Als Fazit kann man sagen, dass ein Mischkonsum von Weizen-und Vollkornbrot völlig in Ordnung ist. Vollkornbrot allerdings nicht nur durch Körner-oder Weißbrot ersetzt werden kann.

Rotwein / boo_licious

Seit je her streitet man sich um den Genuss von Rotwein. Ist er nun wirklich gesund oder ist er einfach genauso schädlich wie jeder andere Alkohol auch? In Mittelmeerländern wird der Rotwein regelmäßig zum Essen getrunken, und das ist auch sehr wichtig! Denn die Küche rund ums Mittelmehr ist sehr reich an Ballaststoffen und Ölen. Auch das viele Gemüse und die frischen Früchte sind ein fester Bestandteil dieser Küche, Rotwein kann hier Wunder bewirken.

Man vermutete schon lange dass Rotwein eine gesundheitsfördernde Wirkung hat. Bewiesen haben das zwei Franzosen in den 90er Jahren. Denn sie fanden heraus dass Rotwein vor allem sehr gut gegen Arteriosklerose wirkt wirkt. Doch der wein kann noch viel mehr. Zum Beispiel enthält er Phenole, die einiges an Inhalt im Wein ausmachen. Die guten Eigenschaften dieser Stoffe kommen direkt aus den Schalen und Kernen der Traube. Diese Phenole sind Pflanzenstoffe die zu der Gruppe von Kohlenhydraten, Fetten und Aminosäuren gezählt werden.

Man kann den Franzosen also vieles nachsagen, aber nicht dass sie ungesund leben. Denn schon lange fragt man sich warum das Herzinfarktrisiko in diesem Land nur halb so hoch ist wie bei uns in Deutschland, und das obwohl sich viele fettig ernähren, dabei noch viel rauchen und auch noch Alkohol trinken. Das Herz wird dank des Verzehrs von Rotwein zum Essen fit gehalten. Trotzdem ist natürlich auch die Menge entscheidend, hier ist mäßiger Genuss angesagt.

Rotwein stärkt also unseren Stoffwechsel, ist gut für die Gefäße und macht die Nahrung auch noch leichter für uns verdaulich. Weißwein enthält im Gegensatz zum Rotwein nur halb so viele Phenole, ganz einfach weil er anders als Rotwein hergestellt wird und so nicht die richtige Grundlage mitbringt.

Fairtrade, Quelle: New Internationalist_flicker

Die Herkunft unserer Lebensmittel gewinnt für uns immer mehr an Bedeutung. Schon mehrmals gab es viele Skandale über die Verunreinigungen von Produkten, deswegen gibt es nun einen neuen Verein der sich den Anbau und die Versorgung mit Bio-Lebensmitteln einsetzt.

Eine große Rolle spielt auch das Thema Fair Trade, denn immer wieder stehen Produkte in unseren Regalen bei deren Anbau Arbeiter ausgenutzt wurden und trotzdem teure Preise erzielt wurden. Der Trend Bio geht immer weiter, umso wichtiger ist es den Gründern des Vereins den Menschen wieder die Augen für bewusstes Essen und gesunde Nahrung zu öffnen.

Der Verein setzte sich auch für den Vertrieb von regionalen Produkten ein, die meist qualitativ hochwertiger sind als Lebensmittel die schon durch die ganze Welt gereist sind. Auch der Schutz unseres Klimas und der natürliche Erhalt von Lebensräumen der verschiedensten Tierarten befindet sich im Focus des Vereins. Faire Kondition zum Verkauf gesunder, hochwertiger Produkte sollten ein Recht für jeden sein. Denn auch der Preiskampf beeinflusst vor allem die Wirtschaft. Kunden kaufen nicht das Bio-Gemüse, eben weil es um ein vielfaches teurer ist und es weitaus günstigere Produkte gibt. Und Geld regiert nun mal noch immer die Welt und vieles wird über den Preis und nicht über die Qualität des Produktes geregelt.

Der Verrinn klärt nun über interessante Textbeiträge, Postings oder Podests über die ökologische Verantwortung der Verbraucher und die Herkunft vieler Bioprodukte auf. So soll es eine Bewusstseinsveränderung geben die vielen Kunden die Augen öffnet und vielleicht einen Wandel hervor rufen kann. Denn würden wir mehr Produkte aus den eigenen Regionen kaufen, würden wir sicher nicht so viele billige Produkte importieren müssen. Warum auf andere Märkte zurück greifen, wenn der eigene vor der Haustür floriert. Genau das will BioFair nun zur Schau stellen.

 

Gemüse / Martin Cathrae

Gesundes Gemüse, wenn möglich knackig und schön farbintensiv – wer will das nicht? Doch beim Kochen werden die Erbsen eher grau als grün, die Möhren verlieren ihre Konsistenz und werden schlabbrig und der Blumenkohl knackt nicht mehr so schön beim draufbeißen. Doch der Verzehr von rohem Gemüse ist zu einer Mahlzeit unüblich und von vielen auch extrem schwer verdaulich. Was kann man also tun, um doch noch in den Genuss der leckeren Vitaminbomben zu kommen?

Der Geheimtipp lautet: Blanchieren. Der Begriff stammt aus dem französischen, wobei „blanchir“ „etwas weiß machen“ bedeutet. Zurückzuführen ist es auf die Zubereitung von Fleisch, welches beim blanchieren eine weißliche Farbe annimmt.

Doch vor allem Gemüse wird hierzulande blanchiert. Das geht ganz einfach: Man setzt leicht gesalzenes Wasser auf und wartet, bis es zu kochen beginnt. Wenn es sprudelt, so wird das Gemüse hineingegeben und je nach Gemüseart für eine gewisse Zeit blanchiert. Robustere Gemüsesorten wie zum Beispiel Kohlgemüse (Blumenkohl, Weißkohl, Rotkohl…) sollte etwas länger im heißen Wasser verweilen. Fünf bis acht Minuten sind hierbei angemessen. Etwas feineres Gemüse benötigt lediglich 3-5 Minuten im heißen Topf.

Ist die Zeit herum, sollte man die Gemüsestücken mit einer Schaumkelle aus dem Topf nehmen und unter eiskaltem Wasser abschrecken. Damit unterbricht man den Garvorgang und das Gemüse wird nicht weitergekocht. Blanchiertes Gemüse behält seine schöne, ansprechende Farbe und sieht somit schon einmal extrem appetitlich aus: ein großer Pluspunkt. Zudem werden eventuell vorhandene Keime abgetötet, sodass das Gemüse auch nach dem Blanchieren eingefroren werde kann und zu einem späteren Zeitpunkt kochfertig ist.

Auch Menschen mit Magenproblemen können Aufatmen: durch’s Blanchieren werden einige Gemüsesorten magenfreundlicher, da Blähstoffe ausgekocht werden. Die Vitamine bleiben jedoch bei einer kurzen Kochzeit fast vollständig erhalten.

Wie der Ursprung des Wortes schon sagt: auch Fleisch kann man gelegentlich blanchieren. Hier sollte man jedoch nur extrem magere und frische Sorten verwenden, da ansonsten der gute Geschmack nicht gewährleistet ist.

Root Beer, Quelle: babe_kl_flickr

Wie man Deutsche von Amerikanern unterscheidet? Ganz einfach, man verabreiche ihnen Root Beer! Das sagt zumindest ein Autor, der diese Methode entwickelt hat.

Root Beer ist nicht etwa Bier, sondern ein süßer softdrink wie Cola. Früher aus der Sassafras-Wurzel hergestellt, wird das alkoholfreie, kohlensäurehaltige Getränk, mittlerweile mit Ersatzstoffen versehen, weil krebserregende Inhalte entdeckt wurde.

Die Zahl der Deutschen, die dieses Getränk mögen ist gleich etwa null. Während Amerikaner Root Beer nun einfach lieben oder auch nicht, kann man sich von einem Deutschen schon einmal wilde Beleidigungen und Vorwürfe, ihn vergiften zu wollen, an den Kopf werfen lassen und sich wilder Szenen mit Rennen, Springen, Schreien, Spucken und Haare Raufen erfreuen, gekrönt vom hastigen Ausspülen des Mundes- zur Not auch ruhig mit Fußbodenreiniger.

Obwohl wir in Deutschland ohne mit der Wimper zu zucken, Waldmeister und süßes Popcorn in uns hineinschütten, scheint der sonst eher wenig exquisite Geschmack hier Rot zu sehen. Erklärt wird die erschütternde Reaktion mit der Theorie, dass früher deutsche Zahnärzte bestimmte Substanzen benutzten, die einen ähnlichen Geschmack aufweisen. Die Abneigung ist also nicht bloße Ablehnung alles fremden, sondern scheint auf ein schweres Kindheitstrauma des Deutschen zurückzugehen.

Kaum einer kennt hierzulande das Root Beer, es sei denn, man erkannte seine Rolle bei Star Trek: Deep Space 9 zwischen Debatten im Quarks oder als „Sarsaparilla“ in The Big Lebowski. Ein paar amerikanische Spezialitätenläden führen das Getränk zu hohen Preisen, sonst ist es kaum zu finden.

Dafür weiß man auch mittlerweile um die Qualitäten des Dr. Pepper, die in Deutschland von Appolinaris- Schweppes vertrieben wird, jedoch nur an Tankstellen oder sonstigen mysteriösen Orten verkauft.

Der amerikanische Autor der Test-Methode hofft auf den Aufstieg des Root Beers. Er fände es durchaus schön, sich im Restaurant ganz selbstverständlich Root Beer oder Dr. Pepper zu bestellen oder sich an den einfach den Unterhaltungsqualitäten eines Deutschen zu erfreuen, der sein erstes Root Beer zu sich nimmt.