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Bier © Nitr - Fotolia.com

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Der Durchschnittsdeutsche mag sein Bier. So zumindest lauten offizielle Quellen. Und wo einst nur der Mann an der Flasche Bier seinen Frust oder aber seine Freude vergaß, trinken vermehrt heutzutage auch die Frauen der Schöpfung gern ein kühles Blondes – und das nicht nur zum Feierabend, sondern in vielen Situationen. Doch dabei dürfte – egal ob Mann oder Frau – die Frage aufkommen, wie es sich mit dem Bier und der Gesundheit verhält. Ist Bier wirklich ein gesundes Getränk?

Beir wird bekanntlich durch die Vermischung von den Zutaten Wasser, Hopfen und Malz hergestellt. Dabei wird das Gemisch mit Hefe angereichert und das heißt es erst einmal gären. Dabei haben die Ägypter vor vielen Jahrtausenden zwar kein Bier hergestellt wie wir es in seiner heutigen Form kennen, dafür allerdings eine sehr ähnliche Variante. Ein nicht ganz fertig gebackenes Brot wurde mit Wasser gegärt und fertig war das ägyptische Bier.

Was ist denn nun mit den Bierbäuchen der vielen Männer? Das ist einfach erklärt: Bier macht nämlich überhaupt nicht dick – ganz im Gegenteil, denn bei regelmäßigen Konsum kann man sogar abnehmen. Jedoch nur, wenn man weiterhin normal isst und sich nicht nebenbei noch die vielen Snackgerichte in sich hinein schauffelt. Genau hier liegt das Problem des beliebten Getränks. Durch den Genuss des Hopfengetränks bekommt man Lust auf mehr. Lust auf mehr Essen – und so wird man schließlich dick.

Trinkt man das Bier in Maßen und nicht immer sehr exzessiv, kann sich die Wirkung des Bieres positiv auf die Blutgerinnung und Blutdruckregulierung und den Cholesterinspiegel auswirken. Und das Frauen meist sowieso nachgesagt wird, dass sie die bessere Disziplin haben, ist es auch logisch, dass auch Frauen das Bier lieben, weil sie immer stets an ihre Figur denken und nebenbei nicht noch mehr essen. Das ist allerdings auch nichts weiter als ein pures Vorurteil. In diesem Sinne: Guten Durst.

Vollwert-Ernährung / NickNguyen

Unter Vollwert-Ernährung versteht man eine Ernährung, die einem ganzheitlichem Ernährungskonzept folgt, den Professor Kollath in seiner Schrift “Die Ordnung unserer Nahrung” festgelegt hat. Aus Erfahrungen wurde nach der “Gießener Konzeption” sowie neuen ernährungswissenschaftlichen Forschungsergebnissen ein Konzept aufgestellt. Die Erfahrung eines gesunden Essens soll mit den Wissenschaft kombiniert werden.

Bei der Vollwert-Ernährung werden demnach wertvolle Lebensmittel schmackhaft und abwechslungsreich zubereitet. Während Fleisch und Eier weniger verzehrt werden, stehen pflanzliche Lebensmittel wie Vollgetreide, Gemüse und Obst sowie Milch und Milchprodukte an erster Stelle. Zusatzstoffe werden neben zu vieler Bearbeitung von Lebensmittel grundsätzlich vermieden.

Gesundheitlich wertvoll muss die Vollwert-Ernährung sein. Die Vollwert-Ernährung soll der Gesundheit des Körpers vor allem dienen. Bei einer falschen Ernährung wird der menschliche Körper schnell schwach und dementsprechend krank. Daher achtet die Vollwert-Ernährung darauf, die wichtigen und notwendigen Nährstoffe dem Körper zu bieten, damit man die Grundlage für Gesundheit, körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden sowie starke Abwehrkräfte schafft.

Neben diesen Ansprüchen stellt sich die Vollwert-Ernährung die Herausforderung auch auf die Umweltverträglichkeit zu achten. Die ökologische Aspekte von Herstellung der Lebensmittel steht einen wichtigen Punkt in der “Gießener Konzeption” dar. Alle Ernährungsarten tragen Auswirkungen auf die Umwelt mit sich. Eine Wechselbeziehung entsteht, denn Wasser, Luft und Boden wirken sich auch auf die Lebensmittelqualität aus. Die Lebensmittel einer Vollwert-Ernährung müssen daher aus einer ökologischen Erwirtschaftung kommen. Daneben müssen die Verpackung, Verarbeitung sowie die Vermarktung im umweltfreundlichen Sinne geschehen.

Die Vollwert-Ernährung möchte auch weltweit die soziale Gerechtigkeit fördern. Die Existenzlage kleiner Bauer und Agrarerzeuger sowie die Welternährungs-Situation werden in den Vordergrund gerückt. Die Befürworter einer Vollwert-Ernährung wissen sich für die Erzielung fairer Preise für Exportprodukte wie Kaffee aus den sogenannten Drittweltländern einzusetzen.

In Zeiten von ungesunder Ernährung, exzessivem Fast-Food-Konsum und alarmierenden Studien über die Gesundheit der häufig übergewichtigen Kinder in unserer Gesellschaft ist das Thema Ernährung und Essen ein an Bedeutung kaum zu überschätzendes, welches an das tägliche Leben gewisse Herausforderungen stellt. Im Sinne der Gesundheit aller lohnt es sich aber besonders für Familien sich diesem Thema zu stellen und das eigene Essverhalten zu untersuchen und ganz bewusst im Hinblick auf die Gesundheitsverträglichkeit zu gestalten.

Insbesondere für Familien hat das gemeinsame Essen eine übergeordnete Bedeutung. In Zeiten des totalen Überfluss in unserer Gesellschaft spielt das Satt werden beim Essen nicht mehr die wichtigste Rolle, sondern die Entspannung und das Zusammensein rücken in einer idealisierten Form ins Zentrum der Nahrungsaufnahme. Oftmals kann auch die Zusammenstellung der Mahlzeiten in Familien, die beispielsweise durch ein unter- und ein übergewichtiges Kind besonderen Herausforderungen gegenüber stehen, eine nicht ganz einfache Frage sein. Hier ist es natürlich wichtig, mit Augenmaß die Mahlzeiten abzustimmen, weil generell beobachtet werden kann, dass die Kinder einen sehr hohen Einfluss auf das Kochverhalten der Eltern haben. Um so wichtiger ist es dann, dass die Familie Entscheidungen in diesen Fragen gemeinsam trifft und eine gemeinsame Linie verfolgt. Bei kleineren Kinder bedeutet dies, dass klare Spielregeln unerlässlich sind. Eine große Rolle spielt hier auch die Strukturierung des Tages bzw. das Verteilen der Nahrungsaufnahme über diskrete Zeitpunkte am Tag. Wird das Kind dann größer und geht beispielsweise eigenen Freizeitaktivitäten nach, sollte man dem Kind auf jeden Fall vermitteln, dass es feste Tageszeiten gibt, an denen gemeinsam gegessen wird.

Das zunehmende Problem, dass Familien nur sehr unregelmäßig oder gar nicht gemeinsam am Tag und nur individuell essen, ist ein überaus wichtiges Thema, bei welchem von allen Seiten gegen gesteuert werden muss. Auch Ärzte, Lehrer und Erzieher sollten hier in die Pflicht genommen werden, da eine gesunde Ernährung in der Kindheit oftmals grundlegend das Essverhalten und die Gesundheit des ganzen Lebens bedingt.

Light Produkte können starke Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Denn bei Light Produkten handelt es sich oft um Imitate, deren Produktion nur mit Hilfe zahlreicher Zusatzstoffe möglich ist. Für die Herstellung werden meistens auch chemische Hilfsstoffe wie Emulgatoren, Stabilisatoren, Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe, nicht zu vergessen die Geschmacksverstärker. Bei einer regelmäßiger Einnahme kann es beispielsweise zur Verstärkung von allergischen Erkrankungen führen.

Nur um einige Beispiele zu nennen:

Alkoholfreies Bier ist ebenfalls ein Imitat für Bier. Dessen Hefe wird im Vornherein gentechnisch manipuliert. Statt Alkohol bildet sich Glycerin, um den Geschmack harmonisieren zu können. Abgesehen davon kommen mehrere Zusatzstoffe hinzu.

Fertigangebotene Milkshakes bestehen aus Milchersatz, der aus Abfällen und Milchrückständen gewonnen wird. Dabei werden flüssige Nachprodukte mit Schlachtabfällen, Lederabfällen, Kartoffelschälabfällen oder künstlich gezüchteten Einzeller vermengt und mit Säuren gerührt.

Der Holländische Kunstkäse Trenta wird ausschließlich aus Pflanzenfett und Zusatzstoffen hergestellt. Besonders bei Fertiggerichten wie PIzza wird er oft benutzt.

Bei allen Milchimitaten handelt es sich um Produkte, die anstelle des natürlichen Milchfetts oder des Milcheiweiß´ milchfremde Zusätze verwenden. Die Konsumenten merken davon meistens nichts. Denn die Unterscheidung ist inzwischen nahezu unmöglich. 1869 wurde erstmals Butter imitiert. Damals bestand die Margarine aus Rindertalg, Milch, Wasser, zerkleinertem Kuheuter und Natron. Heute bestehen die Streichfett-Imitate aus billigem und minderwertigem Fett bzw. sogar zur Hälfte aus Wasser. Die Herstellung ist also viel billiger. Verkauft werden die Artikel jedoch fast umsonst.

Mit Imitaten werden gewöhnliche Nahrungsmittel wie Butter, Milch und Milchprodukte sowie Fleisch usw. mit Hilfe von Lebensmitteltechnologie, auch als Food Design bezeichnet, nachgeahmt. Auf Grund der EU Regelungen sowie der aktuellen Gesundheitswelle sind nun lockere Qualitätsstandard Gang und Gebe. Das Reinheitsgebot ist diesem schon seit Jahren unterlegen.

Brot / ??ø???_B?????

Über 300 Sorten Brot gibt es bei uns in Deutschland zu kaufen. Das ist Weltrekord und zeigt auch, dass wir Deutschen gerne Brot essen. 94 Prozent aller Deutschen essen täglich welches davon.

Aber welches Brot ist am gesündesten?

Weißbrot und die meisten hellen Brötchen enthalten rund zwei Drittel weniger Mineralstoffe, Ballaststoffe und Vitamine. Denn die gesunde Randschicht der Keimlinge wird für die Produktion größtenteils entfernt. Es gilt aber, wer sich gesund ernährt, kann auch Weißbrot in Maßen genießen.

Vollkornbrot dagegen besteht zu mindestens 90 % aus Vollkornmehl-oder Schrot. Dabei sind im Brot die Keimlinge,Randschichten und Mehlkörper enthalten. Diese enthalten Magnesium,Eisen,Kalium,Zink,Vitamin-B und Ballaststoffe. Diese Bestandteile sind unverdaulich und reduzieren z.B. das Risiko von Darmkrebs und fördern die Verdauung.

Die Ballaststoffe machen länger satt und der Blutzuckerspiegel steigt durch sie nicht so schnell an.

Im Mehlkörper ist viel Eiweiß für den Stoffwechsel enthalten und zudem noch Stärke, die als Energielieferant für unseren Körper dient.

Aufpassen sollten dir bei Körnerbroten, denn sie sehen vermeintlich gesund aus, da sie oftmals dunkel sind mit Sonnenblumenkernen oder Leinsamen bestreut sind. Allerdings bestehen die meisten von ihnen im Gegensatz zu Vollkornbroten überwiegend aus Weißmehl. Das dunkle und somit gesund aussehende Aussehen erhalten die meisten Brote durch den Zusatz von Malz.

Als Fazit kann man sagen, dass ein Mischkonsum von Weizen-und Vollkornbrot völlig in Ordnung ist. Vollkornbrot allerdings nicht nur durch Körner-oder Weißbrot ersetzt werden kann.

Rotwein / boo_licious

Seit je her streitet man sich um den Genuss von Rotwein. Ist er nun wirklich gesund oder ist er einfach genauso schädlich wie jeder andere Alkohol auch? In Mittelmeerländern wird der Rotwein regelmäßig zum Essen getrunken, und das ist auch sehr wichtig! Denn die Küche rund ums Mittelmehr ist sehr reich an Ballaststoffen und Ölen. Auch das viele Gemüse und die frischen Früchte sind ein fester Bestandteil dieser Küche, Rotwein kann hier Wunder bewirken.

Man vermutete schon lange dass Rotwein eine gesundheitsfördernde Wirkung hat. Bewiesen haben das zwei Franzosen in den 90er Jahren. Denn sie fanden heraus dass Rotwein vor allem sehr gut gegen Arteriosklerose wirkt wirkt. Doch der wein kann noch viel mehr. Zum Beispiel enthält er Phenole, die einiges an Inhalt im Wein ausmachen. Die guten Eigenschaften dieser Stoffe kommen direkt aus den Schalen und Kernen der Traube. Diese Phenole sind Pflanzenstoffe die zu der Gruppe von Kohlenhydraten, Fetten und Aminosäuren gezählt werden.

Man kann den Franzosen also vieles nachsagen, aber nicht dass sie ungesund leben. Denn schon lange fragt man sich warum das Herzinfarktrisiko in diesem Land nur halb so hoch ist wie bei uns in Deutschland, und das obwohl sich viele fettig ernähren, dabei noch viel rauchen und auch noch Alkohol trinken. Das Herz wird dank des Verzehrs von Rotwein zum Essen fit gehalten. Trotzdem ist natürlich auch die Menge entscheidend, hier ist mäßiger Genuss angesagt.

Rotwein stärkt also unseren Stoffwechsel, ist gut für die Gefäße und macht die Nahrung auch noch leichter für uns verdaulich. Weißwein enthält im Gegensatz zum Rotwein nur halb so viele Phenole, ganz einfach weil er anders als Rotwein hergestellt wird und so nicht die richtige Grundlage mitbringt.

Gemüse / Martin Cathrae

Gesundes Gemüse, wenn möglich knackig und schön farbintensiv – wer will das nicht? Doch beim Kochen werden die Erbsen eher grau als grün, die Möhren verlieren ihre Konsistenz und werden schlabbrig und der Blumenkohl knackt nicht mehr so schön beim draufbeißen. Doch der Verzehr von rohem Gemüse ist zu einer Mahlzeit unüblich und von vielen auch extrem schwer verdaulich. Was kann man also tun, um doch noch in den Genuss der leckeren Vitaminbomben zu kommen?

Der Geheimtipp lautet: Blanchieren. Der Begriff stammt aus dem französischen, wobei „blanchir“ „etwas weiß machen“ bedeutet. Zurückzuführen ist es auf die Zubereitung von Fleisch, welches beim blanchieren eine weißliche Farbe annimmt.

Doch vor allem Gemüse wird hierzulande blanchiert. Das geht ganz einfach: Man setzt leicht gesalzenes Wasser auf und wartet, bis es zu kochen beginnt. Wenn es sprudelt, so wird das Gemüse hineingegeben und je nach Gemüseart für eine gewisse Zeit blanchiert. Robustere Gemüsesorten wie zum Beispiel Kohlgemüse (Blumenkohl, Weißkohl, Rotkohl…) sollte etwas länger im heißen Wasser verweilen. Fünf bis acht Minuten sind hierbei angemessen. Etwas feineres Gemüse benötigt lediglich 3-5 Minuten im heißen Topf.

Ist die Zeit herum, sollte man die Gemüsestücken mit einer Schaumkelle aus dem Topf nehmen und unter eiskaltem Wasser abschrecken. Damit unterbricht man den Garvorgang und das Gemüse wird nicht weitergekocht. Blanchiertes Gemüse behält seine schöne, ansprechende Farbe und sieht somit schon einmal extrem appetitlich aus: ein großer Pluspunkt. Zudem werden eventuell vorhandene Keime abgetötet, sodass das Gemüse auch nach dem Blanchieren eingefroren werde kann und zu einem späteren Zeitpunkt kochfertig ist.

Auch Menschen mit Magenproblemen können Aufatmen: durch’s Blanchieren werden einige Gemüsesorten magenfreundlicher, da Blähstoffe ausgekocht werden. Die Vitamine bleiben jedoch bei einer kurzen Kochzeit fast vollständig erhalten.

Wie der Ursprung des Wortes schon sagt: auch Fleisch kann man gelegentlich blanchieren. Hier sollte man jedoch nur extrem magere und frische Sorten verwenden, da ansonsten der gute Geschmack nicht gewährleistet ist.