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Die moderne Familie von heutzutage verliert immer mehr Traditionen. Das gemeinsame Essen von Eltern und Kindern sollte dabei allerdings nicht vernachlässigt werden. Handy, Spielekonsole oder Fernseher sollten dabei ausgeschaltet werden  -  Eltern nehmen dabei natürlich eine Vorbild – Funktion ein. Falls das Telefon klingelt, könnten Eltern den Anrufer etwa bitten, später zurückzurufen. Noch besser ist, auch das Telefon ab – und einen Anrufbeantworter anzuschalten.

Warum ist das gemeinsame Essen überhaupt so wichtig? Es stärkt positive Gemeinschafts – Gefühle, denn ein gemeinsam erlebter Genuss schweißt zusammen. Familie könnte sich schließlich neben der biologischen Konstante als gemeinsam verbrachte Zeit definieren lassen. Wenn jeder seine eigenen Wege geht und zu unterschiedlichen Zeiten isst, kann also in emotionaler Hinsicht kaum noch von einer Familie gesprochen werden.

Mittlerweile wächst das Bewusstsein der Deutschen um die Wichtigkeit des Essens: Während es früher eher darum ging, einfach und schnell satt zu werden, wendet eine heutige Familie viel mehr Zeit für das gemeinsame Essen auf. Nun geht es auch um Entspannung, Glück, Zusammenhalt und eben Gemeinschaft. Auch in Wohnungen für kleine Familien hat die Küche beziehungsweise das Esszimmer eine ganz zentrale Bedeutung für das Familienleben. Wichtig wäre es auch, dass Ärzte, Lehrer und Erzieher Kinder wie Erwachsene stärker über die Wichtigkeit der Ernährung informieren.

Das gemeinsame Essen sollte also Normalität sein. Wenn man sich jeden Tag aufs Neue zum Essen verabreden muss, sollte man sich Gedanken machen. Am besten sollten Eltern ihren Kindern klar machen, dass sie sich Mühe geben und für ihre Kinder kochen und deswegen auch erwarten, dass ihre Kinder mithelfen, indem sie zumindest pünktlich zu den Mahlzeiten erscheinen. Das ist oft ein Problem für etwas ältere Kinder, die bereits eigenen Aktivitäten nachgehen.

Vollwert-Ernährung / NickNguyen

Unter Vollwert-Ernährung versteht man eine Ernährung, die einem ganzheitlichem Ernährungskonzept folgt, den Professor Kollath in seiner Schrift “Die Ordnung unserer Nahrung” festgelegt hat. Aus Erfahrungen wurde nach der “Gießener Konzeption” sowie neuen ernährungswissenschaftlichen Forschungsergebnissen ein Konzept aufgestellt. Die Erfahrung eines gesunden Essens soll mit den Wissenschaft kombiniert werden.

Bei der Vollwert-Ernährung werden demnach wertvolle Lebensmittel schmackhaft und abwechslungsreich zubereitet. Während Fleisch und Eier weniger verzehrt werden, stehen pflanzliche Lebensmittel wie Vollgetreide, Gemüse und Obst sowie Milch und Milchprodukte an erster Stelle. Zusatzstoffe werden neben zu vieler Bearbeitung von Lebensmittel grundsätzlich vermieden.

Gesundheitlich wertvoll muss die Vollwert-Ernährung sein. Die Vollwert-Ernährung soll der Gesundheit des Körpers vor allem dienen. Bei einer falschen Ernährung wird der menschliche Körper schnell schwach und dementsprechend krank. Daher achtet die Vollwert-Ernährung darauf, die wichtigen und notwendigen Nährstoffe dem Körper zu bieten, damit man die Grundlage für Gesundheit, körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden sowie starke Abwehrkräfte schafft.

Neben diesen Ansprüchen stellt sich die Vollwert-Ernährung die Herausforderung auch auf die Umweltverträglichkeit zu achten. Die ökologische Aspekte von Herstellung der Lebensmittel steht einen wichtigen Punkt in der “Gießener Konzeption” dar. Alle Ernährungsarten tragen Auswirkungen auf die Umwelt mit sich. Eine Wechselbeziehung entsteht, denn Wasser, Luft und Boden wirken sich auch auf die Lebensmittelqualität aus. Die Lebensmittel einer Vollwert-Ernährung müssen daher aus einer ökologischen Erwirtschaftung kommen. Daneben müssen die Verpackung, Verarbeitung sowie die Vermarktung im umweltfreundlichen Sinne geschehen.

Die Vollwert-Ernährung möchte auch weltweit die soziale Gerechtigkeit fördern. Die Existenzlage kleiner Bauer und Agrarerzeuger sowie die Welternährungs-Situation werden in den Vordergrund gerückt. Die Befürworter einer Vollwert-Ernährung wissen sich für die Erzielung fairer Preise für Exportprodukte wie Kaffee aus den sogenannten Drittweltländern einzusetzen.